Arbeitsweise

Professionell und zuverlässig

Ein Handwerk mit Seele und Anspruch

Fotografieren ist an sich relativ einfach und trivial. Es erfordert heute kaum mehr Fachwissen, um ein Bild zu machen. Ein simpler Druck auf den Auslöser entfacht ein Feuerwerk an technischer Raffinesse, was in der Regel zu einem korrekt belichteten Bild mit knackiger Schärfe, satten Farben und korrektem Weissabgleich führt. Dass es für die Menschen so einfach geworden ist, gute Bilder zu machen, empfinde ich als grosse Bereicherung. Wir haben in den letzten Jahrzehnten eine Art Demokratisierung der Fotografie erlebt, was dazu geführt hat, dass wir Momente und Gefühle einfacher denn je für die Ewigkeit festhalten und miteinander teilen können.

Wozu also eine Fotografin oder einen Fotografen buchen? Was macht die Fotografie heute noch zum Handwerk? Meiner Ansicht nach entsteht ein gutes Bild nicht erst in der Kamera, nicht erst in der Sekunde, in welcher der Auslöser gedrückt wird. Einem spannenden Bild geht ein mitunter langer Prozess aus Beobachtung, Planung und Gestaltung voraus. Das macht aus der Fotografie ein Handwerk mit Seele und Anspruch.

Fotojournalismus - Berichterstattung in Bildern

Mein Stil zeichnet sich durch Erzählcharakter und Authentizität aus. Beim Fotografieren ist es meine Absicht, Menschen und Situationen ehrlich und ungekünstelt abzubilden und echte Emotionen einzufangen. Die Momente, in denen sich Menschen offen und authentisch zeigen, dauern oft nur einen Wimpernschlag. Aus diesem Grund ist es wichtig, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und aufmerksam zu beobachten. Um keinen dieser wertvollen Augenblicke zu verpassen, habe ich meine Kameras immer griffbereit. Unaufdringlich mische ich mich unter die Gäste und erzähle mit meinen Bildern Geschichten von mittendrin, statt nur vom Rand.

Mein Ziel ist es, das Leben so umfassend und vielfältig wie möglich fotografisch festzuhalten. Ich versuche zu erzählen, was passiert ist und was die beteiligten Menschen dabei gefühlt haben. Dazu bediene ich mich einer zeitlosen und eleganten Bildsprache. Auf kurzlebige Filter und sonstigen Schnickschnack verzichte ich. Eben ganz schlicht und einfach: Berichterstattung in ehrlichen und authentischen Bildern.

Fotografieren mit vorhandenem und künstlichem Licht

Das Wort Fotografie kommt aus dem altgriechischen und bedeutet „Malen mit Licht“. Licht ist für die Fotografie essenziell. Doch nicht nur für das Fotografieren, sondern auch für uns Menschen ist Licht wichtig. Es beeinflusst unter anderem unsere Sehfähigkeit, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Auch auf unser Wohlbefinden hat Licht einen ganz entscheidenden Einfluss. Das warme, gemütliche Licht von Kerzen oder einem Lagerfeuer hat eine beruhigende Wirkung, während uns das grelle und kalte Licht in der Praxis für Zahnmedizin erschaudern lässt.

Um in lichtschwachen Situationen bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können, verwende ich ausschliesslich Vollformatkameras und lichtstarke Objektive. In Ergänzung zum vorhandenen Umgebungslicht füge ich situativ künstliches Blitzlicht hinzu, um eine Szene optimal auszuleuchten.

Murphys Gesetz

Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Aus diesem Grund bin ich immer redundant ausgerüstet. Alles was kaputtgehen kann, insbesondere Kameras, Speicherkarten, Akkus, Objektive und Blitze, habe ich in mehrfacher Ausführung dabei. Weiter speichern meine Kameras den gesamten Inhalt je simultan auf zwei Speicherkarten.

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kamera oder ein Objektiv kaputtgeht oder eine Speicherkarte plötzlich den Dienst versagt sehr klein, doch sie besteht. Dieses Risiko gehört für mich zum planbaren Teil und ich empfinde es als selbstverständlich, hier nichts dem Zufall zu überlassen. Sollte also tatsächlich einmal während einer Hochzeit, einem Event oder einem Portraitshooting ein Teil meiner Ausrüstung nicht mehr funktionieren, kann ich dank mehrfach vorhandener Geräte nahtlos weiterarbeiten.

Qualität ist das Produkt der Liebe zum Detail - Andreas Tenzer

Die Bildqualität aktueller Kameras gepaart mit entsprechend hochwertigen Objektiven ist heute auf einem atemberaubenden Niveau angelangt. Viele Kameras bieten eine so gute kamerainterne Bildverarbeitung an, dass die generierten JPEG-Dateien (von der Kamera bereits bearbeitete und komprimierte Bilddateien) oft schon hohen Qualitätsansprüchen genügen. Aus diesem Grund gibt es viele Fotografinnen und Fotografen, die sich die Mühe des Fotografierens im Rohdatenformat und die entsprechend notwendige Nachbearbeitung sparen. Bei Rohdaten wird das vom Sensor aufgenommene Bild weitgehend ohne kamerainterne Bearbeitung oder Komprimierung gespeichert. Rohdaten sind noch nicht fertige Bilder, sondern müssen erst noch digital entwickelt und in ein brauchbares Format (meist JPEG) konvertiert werden.

Mit Rohdaten zu arbeiten und meine Bilder entsprechend nachzubearbeiten, empfinde ich als ein wichtiges Qualitätsmerkmal meiner fotografischen Arbeit. Wenn die Kamera bereits die ganze Bearbeitung übernimmt ist das zwar praktisch, doch geht dabei vieles verloren. Um das Optimum aus meinen Bildern herauszuholen, schenke ich gerne jedem einzelnen Bild meine ganze Aufmerksamkeit. Rohdaten erlauben mir dabei die bestmögliche Bildqualität und die grösstmögliche Flexibilität bei der Bildbearbeitung. Um ein Produkt liefern zu können, das auf ganzer Linie überzeugt, nehme ich diese zusätzliche Arbeit aus Liebe zum Detail gerne auf mich.

Auf jedem Parkett zu Hause

Ob an einer edlen Cocktailparty mit internationaler Prominenz, morgens um drei Uhr auf einer Tanzfläche mit wummernden Bässen oder bei absoluter Ruhe und andächtiger Atmosphäre in einer Kirche. Ich bin auf jedem Parkett zu Hause und in jeder Gesellschaft wohl. Mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen ist einer der Hauptgründe, wieso ich die Fotografie so liebe. Nirgends sonst habe ich mit so vielen verschiedenen Menschen zu tun; von gross bis klein, von jung bis alt, von stadtbekannt bis weltberühmt. Dank meiner Menschenkenntnis und umgänglichen Art kann ich mich mühelos in jede Gesellschaft einfügen.